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Auch eine „Püppiemannschaft“ quält sich vor der Saison
Am 23.06. war es soweit; Trainingslagerauftakt!
Nachdem wir schon seit 3 Wochen regelmäßig versuchten uns in Form zu bringen, stand uns nun ein Wochenende bevor, dass man mit den Adjektiven schweißtreibend, anstrengend und spaßig ziemlich gut beschreiben kann.
In der Woche vor dem Trainingslager hatten wir schon 4 Trainingseinheiten absolviert und durften uns am Freitag eine Trainingspause gönnen…Die brauchten wir auch, denn am Samstag (was ja eigentlich ein freier Wochentag ist, und es völlig utopisch ist, so früh aufzustehen) trafen wir uns schon um 8 Uhr morgens.
Der erste Auftrag lautete:“ Dann lauft ihr jetzt bitte zum Aufwärmen alle einmal zum Lankenauer-Höft und wieder zurück“. Tja, was blieb uns also anderes übrig als los zu joggen…
Als wir wieder an der Halle ankamen, wartete schon ein leckeres Frühstück auf uns.
Bei Kaffee, viel Obst und Brötchen ließ es sich ziemlich gut aushalten und wir hätten alle gerne den Tag draußen in der Sonne verbracht. Viel Zeit zum Ausruhen blieb uns aber nicht denn nach einer Stunde ging es gleich in die 2. Runde; wie schon Miro Klose es am Vorabend beim Deutschland-Spiel gezeigt hatte, sollten auch wir bei einem Spiel die Tore nur mit dem Kopf erzielen, was mal mehr und mal weniger gut klappte, schließlich zerstört so ein Kopfball die ganze Frisur J
Nach dem Aufwärm-Spielchen sollten dann „Muckies“ aufgebaut werden; die nächste Einheit stand also unter dem Motto Kraft und Athletik.
In Zweier-Teams durchliefen wir einen Parcours, bei dem sowohl Arm-, Rücken-, Bauch- und Beinmuskeln beansprucht wurden, d.h. auch in unserer zweiten Einheit floss ziemlich viel Schweiß! Immer wieder angetrieben von Pummel versuchten wir alles zu geben und waren dann nach ca. 2 Stunden ganz schön erschöpft.
Auch nach dieser Einheit gab es für uns wieder eine Pause mit Obst und Brötchen.
Um den Akku wieder aufzuladen mussten dann die großen Schaumstoffmatten für einen kleinen Hasenschlaf herhalten und Michi kümmerte sich um erste muskuläre Probleme.
Nach der Pause wollten alle weiter Gas geben. Auf dem Trainingsplan stand „Koordination“. In dieser Einheit wurde der Medizinball zu unserem besten Freund. Wir spürten alle Muskeln, von denen wir gar nicht wussten, dass sie existieren.
Im Anschluss sollten wir Seilspringen, doch der „Boxersprung“ brachte für manche so seine Probleme mit sich. So langsam machte sich auch die Müdigkeit bemerkbar, doch wir waren noch nicht durch mit unserem Pensum. Es standen noch ein paar Laufwettkämpfe und Sprints auf dem Programm.
Zum Abschluss gab es dann sogar etwas Entspannung für uns alle. Jede von uns machte es sich auf einer Matte gemütlich und Claudia ließ den Tag mit ruhiger Stimme Revue passieren.
Letztendlich kann man also sagen, dass unsere Beine bald platzen vor lauter Muskeln, doch das war noch nicht alles, denn schon am nächsten morgen sollte es weitergehen.
Bevor wir uns versahen war die Nacht vorbei und der Sonntag da.
Eigentlich ein Chilli-Vanillie-Tag, die Betonung liegt auf eigentlich.
Denn für uns stand ein weiterer Trainingstag auf dem Programm, der uns noch mal sehr viel abverlangen würde.
Der Lauf zum Lankenauer-Höft fiel da noch unter den Programmpunkt „Entspannungsphase“!.
Nur unsere Torfrau hatte auf dem „Pfad der Ruhe“ leider etwas Pech und konnte auf Grund von starken Rückenproblem den Sonntag nicht weiter mit uns gestalten.
Zum Glück war Michi wie immer zur Stelle und leistete erste Hilfe.
Nach einem ausgiebigen Frühstück fiel der Startschuss für die Einheiten in der Halle.
Der Medizinball unser neuer, bester Freund war wieder mit von der Partie, aber auch viel Bein- und wirkliche Ballarbeit standen auf dem Plan.
Wir mussten jedoch mit erschrecken feststellen, dass die Ballarbeit uns nicht so leicht von der Hand ging.
Die Koordination bei manchen Spielchen und die Übersicht fielen uns anfangs recht schwer, was jedoch auch immer zur allgemeinen Belustigung beitrug.
Beispielsweise Ballannahme mit dem Kopf oder Knie und gleichzeitig immer schön einen Ball festhalten, was den ein oder anderen Krampf im Finger auslöste und die Bälle schon mal am Kopf vorbei segeln lies.
Eine Mittagspause, mit reichlich Verpflegung und einem Schläfchen brachte uns noch mal wieder zurück ins „Leben“.
Und die letzte Einheit sollte nicht ganz so kraftintensiv sondern ehr konzentrationsintensiv werden.
Phasenweise wussten wir allerdings nicht, was uns besser gefiel.
Aber wir gaben dennoch unser bestes.
Auch wenn bei dem ein oder anderen Passspielchen die Schnelligkeit besser funktionierte als der eigentliche Pass.
Die beste Übung des Wochenendes bestand allerdings im „Rollbrettchenspiel“.
Bei diesem spaßigen Wettkampf wurden zwei Teams gebildet die jeweils mit einem Rollbrett ausgestattet wurden.
Nun hieß es Paarweise gegen den anderen an zu treten.
Eine überaus lustige Angeleinheit die, die Strapazen der davor liegenden Stunden vergessen ließ.
Und nachdem Sarah schon die ganze Zeit nach einem Belohnungskeks fragte, gab uns Pummel diesen.
Zwar nicht in Form eines Kekses, sondern in Form einer halben Stunde Erlass sowie einem freien Montag.
Dies wussten wir alle zu schätzen und bevor sie es sich doch noch anderes überlegen konnte, flüchteten wir nach dem Duschen schnellst möglich auf unsere Sofas da heim.
Eure 1. Damen |